Derzeit ruft ein Hersteller sein Hundefutter zurück, das von Rewe und dem Toom Store verkauft wird. Es besteht auch Gefahr für die Besitzer der Hunde.

Der bayerische Großhändler B.A.F. warnt derzeit ausdrücklich vor einem ihrer Hundefutter. Nach Angaben des Herstellers wurden Salmonellen in dem Produkt gefunden, das offenbar deutschlandweit vertrieben wurde. Gefahr ist nicht nur für die Tiere, sondern auch für den Halter.

Im Hundefutter “proCani pure horse 400g – Pure Horse” sind laut Hersteller Salmonellen nachgewiesen worden. Deshalb ruft das Unternehmen das Produkt zurück. Das Verbraucherportal product warnings.eu warnt davor, dass aufgrund einer möglichen Kreuzkontamination auch eine Gefahr für die Hundebesitzer besteht. Kreuzkontamination bedeutet, dass sich die Bakterien unbeabsichtigt auf den Menschen ausbreiten können.

Diese Charge ist betroffen

Das Hundefutter wurde offenbar in ganz Deutschland bei der Supermarktkette Rewe sowie bei der zum Baumarkt Toom gehörenden Rewe-Gruppe vertrieben. Das Produkt wurde bereits aus den Regalen der Märkte genommen. Betroffen sind nach heutigem Stand jedoch nicht alle Chargen des Hundefutters “proCani pure horse 400g – Pure Horse”, sondern nur die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13. November 2020. Die Chargennummer des betroffenen Produktes lautet BAF1300130819. Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können es an alle Rewe-Filialen zurücksenden. Der Kaufpreis wird ohne Vorlage einer Quittung erstattet. Der Hersteller hat eine Consumer-Hotline eingerichtet, unter der Sie weitere Informationen erhalten: +49 9173 79 44 22 02. Alternativ können Sie auch eine E-Mail an info@procani.de senden.

So gefährlich sind Salmonellen:

Salmonellen sind gefährlich Bakterien, die sowohl für Tiere als auch für Menschen gefährlich sind. Die Bakterien werden normalerweise über die Nahrung übertragen. Die Folgen einer Krankheit sind die einer typischen Lebensmittelinfektion: Die Bakterien vermehren sich im Magen-Darm-Trakt und verursachen Durchfall. Eine Krankheit muss in der Regel nicht mit Antibiotika behandelt werden. Infektionen in Risikogruppen wie Säuglingen, älteren Menschen sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können jedoch schwerwiegende Krankheiten verursachen.